Samstag, 3. April 2010

Tag 1 - Ankunft

Der Tag meiner großen Reise begann natürlich mit einer technischen Störung der deutschen Bahn - 20min Verspätung wegen technischer Probleme. Auf Grund großzügiger Planung kam ich trotz der daraus resultierenden 40-minütigen Verspätung noch pünktlich in Düsseldorf an. Dank etwas Glück wurde mir ein Fensterplatz im Flieger zugeordnet. Diese Reihe sollte ich mir anfangs doch tatsächlich mit einer recht fertig wirkenden Frau teilen *tztztz*. Noch vor Abheben des Fliegers zog sie allerdings um. Vor uns waren 4 Plätze frei, so dass sie fast den ganzen Flug über auf den Sitzen lag und schlief. So konnte ich den Luxus genießen immerhin 3 Plätze mit Aussicht für mich zu haben. Auf dem Flug von Dubai nach China hatte ich immerhin keinen direkten Sitznachbarn und damit auch wieder ausreichend Platz. Interessanterweise flogen alle möglichen, vor allem afrikanische Fluggäste nach China; Chinesen waren nur Wenige vertreten.


In China angekommen, ging es erst einmal zur Gesundheitskontrolle. Hier musste ein Zettel mit Fragen zu bereisten Ländern und aktuellen Krankheiten abgegeben werden. Also das erste Mal anstehen. Danach gleich wieder anstehen: Passkontrolle und Arrival Note abgeben. Für etwa 50% der Leute gab es danach noch eine Sichtkontrolle der Ausweise. An dieser Stelle hatte ich Glück und wurde nicht weiter gefragt/belästigt. Also Gepäck holen und zum Ausgang. Gepäck eingepackt und ab zum Ausgang… naja fast, zuvor noch zum Zoll. Also wieder anstehen und dann raus… 27 Taxifahrer und sonstige Dienstleister für Handykarten, Shuttleservices und Gepäckträger abwimmeln um im Anschluss eine halbwegs gut sichtbare Position zu suchen um selbst gefunden werden zu können. Nach etwas 10min fanden meine beiden Chefs mich und wir fuhren etwa 50km nach Foshan.


Die Autobahn nach Foshan ist gut ausgebaut und in gutem Zustand. Nur die Übergänge von der Einen auf die Andere ähneln eher Bauruinen. Scheinbar wird nur für die Autobahn bezahlt, nicht für ihre Anbindung. Da die Autobahnen aber kostenpflichtig sind, musste mehrfach bezahlt werden. Das interessante war, dass ich die Computerstimme, die den Preis nannte sogar verstand…man, war ich stolz!


Während der Fahrt erfuhr ich dann auch, dass ich mit meinem Chef zusammen wohnen würde. Tatsächlich wohnen wir auf dem Campus der hiesigen Uni. Bis auf viele Wohnheime habe ich davon aber noch nicht viel mitbekommen. Nach viel Party sieht das hier ehrlich gesagt erst mal nicht aus.

Also hier (zu Hause ^^) angekommen, gabs einen kleinen Snack - Wantan Suppe mit extra viel Ingwer. Ist etwas Geschmackssache, aber es war auch nicht schlecht. Danach war ich platt und bin für 11 Stunden ins Bett gefallen.

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